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KomponistInnen

Der Tonkünstlerverband Bayern fördert das zeitgenössische Bayerische Musikschaffen in seiner Vielfalt, unterstützt den Austausch und die Vernetzung und vertritt die Interessen der zeitgenössischen KomponistInnen und TextautorInnen in allen Musikbereichen. Der Tonkünstlerverband Bayern setzt sich dafür ein, einen öffentlichen Resonanzraum für die zeitgenössische Musik in Bayern zu schaffen und zu stärken.

 

komponistInnen in bayern

Bildnachweis: dsteller

Komponisten in Bayern

Dokumente musikalischen Schaffens im 20. und 21. Jahrhundert

»Komponisten in Bayern« präsentiert KomponistInnen, deren Werk und Leben in Verbindung zu München und Bayern steht.

Weitere Informationen zu dieser Buchreihe sind auf der Website unter Publikationen eingestellt.

Wettbewerbe

Herbert-Baumann-Kompositions-Wettbewerb für »Neue Töne«

Für KomponistInnen, deren Werk und Leben in Verbindung zu München und Bayern steht, schreibt der Verband Wettbewerbe für die Notenedition Neue Töne aus. Mit diesem Projekt setzt sich der Tonkünstlerverband Bayern e.V. (TKVB) gezielt für die Verbreitung und Aufführung zeitgenössischer Musik ein. Im Mittelpunkt steht die Herausgabe von Kompositionen aller Schwierigkeitsgrade (vom Anfänger bis zum Meisterklassenstudent).

Die Notenreihe „Neue Töne“ wird in der Öffentlichkeit als sinnvolle Form der Vermittlung von Neuer Musik und als nachhaltige Ergänzung der zeitgenössischen Musikförderung gesehen. Ausschreibungstermine werden auf der Website bekanntgegeben. Weitere Informationen zur Reihe Neue Töne sind auf der Website unter Publikationen eingestellt.

Konzertreihen »Studio für Neue Musik«

Das Studio für »Neue Musik München« und weitere zeitgenössische Konzertreihen in München:

Zu den Hauptanliegen der Tonkünstler München gehört von Beginn an die Präsentation aktuellen Musikschaffens. Das »Studio für Neue Musik« – die älteste Kammermusikreihe für Neue Musik in München  –  wurde 1946 von Wolfgang Jacobi (1894-1972) und Hans Mersmann (1891-1971) als Podium für zeitgenössisches Musikschaffen des wiedergegründeten „Verbandes Münchener Tonkünstler e.V.“ gegründet. Es geht zurück auf eine Initiative des Komponisten Fritz Büchtger (1903-1978), der bereits 1927 eine "Vereinigung für zeitgenössische Musik" ins Leben rief, die zwischen 1929 und 1931 "Neue Musik-Wochen in München" veranstaltete. Büchtger übernahm dann auch ab 1948 für 20 Jahre die Leitung des „Studios für Neue Musik“. Bis heute setzt das „Studio für Neue Musik“ mit Ur- und Erstaufführungen Akzente in der Münchner Musikszene.

Im Lauf der Jahre kamen zwei weitere Konzertreihen der Tonkünstler München e.V. hinzu: »Komponisten in Bayern« und »musica da camera«.  Zusammen mit dem »Studio für Neue Musik« firmieren sie als MUSIKFORUM MÜNCHEN. Als roter Faden zieht sich die Präsentation zeitgenössischen Musikschaffens in München und Bayern mit unterschiedlichen Akzenten durch das MUSIKFORUM MÜNCHEN: Im »Studio für Neue Musik« erklingt  regionales Musikschaffen in Bezug zur internationalen Szene. »Komponisten in Bayern« stellt  KomponistInnen der Gegenwart und Vergangenheit vor, deren Wirken in Bezug zu Bayern steht  und »musica da camera« integriert  Neue Musik in Programme, die thematisch das übliche Konzertleben ergänzen und ein selten gespieltes Repertoire einbeziehen.

Kontakt:
Studio für Neue Musik München
Leitung: Edmund Wächter
c/o Tonkünstlerverband München e.V.
Sandstr. 31, 80335 München
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»Studio für Neue Musik Würzburg«:

Das »Studio für Neue Musik Würzburg« wurde 1958 von Lotte Kliebert, der damaligen Vorsitzenden des Tonkünstlerverbandes Würzburg gegründet. Friedrich Ebert und Rochus Gebhardt übernahmen bis 1962 dessen Leitung. Von 1963 bis 1988 leitete es der Komponist und spätere Präsident der Musikhochschule Prof. Bertold Hummel, bis 2000 Prof. Dr. Klaus Hinrich Stahmer, bis 2002 Ulrich Schultheiß und Prof. Dr. Christoph Wünsch. Seit 2003 leitet Prof. Dr. Christoph Wünsch, Präsident der Hochschule für Musik Würzburg das Studio allein.

Kontakt:
Studio für Neue Musik Würzburg
Leitung: Prof. Dr. Christoph Wünsch 
c/o Hochschule für Musik Würzburg
Hofstallstraße 6 - 8
97070 Würzburg  
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Förderung weiterer Konzertveranstaltungen zeitgenössischer KomponistInnen

Nach Möglichkeit unterstützt der Tonkünstlerverband Bayern seine Regionalverbände und deren Mitglieder bei deren eigenen Konzertveranstaltungen als Mitveranstalter, sofern zeitgenössische KomponistInnen zur Aufführung kommen. Ansprechpartner sind die 1. Vorsitzenden der regionalen Tonkünstlerverbände.

Unterrichtsvermittlung für Kompositionsunterricht

Einzelne regionale Tonkünstlerverbände bieten Unterrichtsvermittlung für Kompositionsunterricht an. Ansprechpartner sind die regionalen Tonkünstlerverbände und/oder deren Geschäftsstellen.

Manuskriptearchiv – Deutscher Tonkünstlerverband e.V.

Um einerseits den eigenschöpferisch tätigen Mitgliedern den Weg in die Öffentlichkeit zu erleichtern, andererseits aber auch den Musikinterpreten die Möglichkeit zu geben, zeitgenössische Musik zu erwerben, die noch in keinem Verlag erhältlich ist, wurde 1980 das Manuskript des Deutschen Tonkünstlerverbandes gegründet.

In das Archiv, in dem sich derzeit rund 2000 Kompositionen befinden, werden noch unverlegte Werke zeitgenössischer KomponistInnen aufgenommen und Interessenten zum Kauf angeboten.

Voraussetzung für die Aufnahme ist die Mitgliedschaft im Deutschen Tonkünstlerverband. Weitere Bedingungen sind, dass die Werke noch nicht verlegt sind und der Autor das Urheberrecht besitzt.

Seit 2006 liegt das vollständige Manuskriptearchiv des DTKV nicht nur in der Bundesgeschäftsstelle in Passau, sondern auch in der Musikwerkstatt Engelbert Humperdinck Siegburg, Zeughausstraße 5, vor. Dort besteht die Möglichkeit nach Terminabsprache (z.B. per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) zur Einsichtnahme und praktischen Erprobung der Werke des Archivs.

Das aktualisierte Gesamtverzeichnis des Manuskriptearchivs ist als PDF abrufbar. Sämtliche Werke des Archivs sind nach Besetzung geordnet und zu jedem Werk sind Angaben zu Schwierigkeit und Dauer verzeichnet.

Alle weiteren Informationen unter:

https://siegburg.de/stadt/kultur/musikschule/dtkv/manuskripte-archiv-des-dtkv/index.html

Urheberecht und Leistungsschutzrechte

Das Urheberrechtsgesetz (UrhG) zählt in § 2 explizit die Werke der Musik als geschützte Werke neben der Literatur, Wissenschaft und Kunst auf, wenn es sich bei diesen um eine persönliche-geistige Schöpfung handelt. Ein Musikwerk bedingt auch nicht die Schriftform, Notenblätter sind für den Schutz durch das Urheberrecht also nicht notwendig. Zudem muss die Komposition nicht durch ein Medium festgehalten sein, beispielsweise eine CD oder Kassette.

Bereits eine musikalische Aufführung reicht aus, damit das Werk wahrgenommen werden kann und somit geschützt ist.

Der Urheber eines Werkes kann selbst entscheiden, ob und wie er sein Werk veröffentlichen, vervielfältigen, verbreiten, ausstellen, öffentlich wiedergeben oder bearbeiten lassen möchte. Diese Rechte werden vom Gesetzgeber aber teilweise eingeschränkt. Auch einzelne Teile eines Werkes können urheberrechtlich geschützt sein. Allerdings ist dabei zu unterscheiden, ob es sich um eine kreative Leistung oder eine banale Folge von Tönen handelt. Wichtig ist hier auch der Wiedererkennungswert.

GEMA und Verwertungsgesellschaften

Urheber können sich durch sogenannte Verwertungsgesellschaften vertreten lassen. Diese überwachen unter anderem, ob Radio- oder Fernsehsender für musikalische Einspielungen auch entsprechend eines Tarifes zahlen. Eine solche Verwertungsgesellschaft ist zum Beispiel die GEMA. Diese ist vor allem zuständig für die Verwertung von Musikwerken. Im Auftrag der Urheber verhandelt die GEMA Tarifverträge mit Rundfunkanstalten und kommerziellen Streaminganbietern im Internet aus.

Alle Informationen zur GEMA unter:

https://www.gema.de/

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