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MusikerInnen

Jazz Konzert DV 2016 02Der Tonkünstlerverband Bayern vertritt die Interessen der schaffenden und ausübenden MusikerInnen . Er bietet den MusikerInnen eine breite Palette an Dienstleistungen:

Er informiert über rechtliche Fragen wie GEMA, Vertragsrecht, Versicherungs- und Steuerfragen, Kultur- und Projektfinanzierung, Künstlersozialabgabe und unterstützt in der Selbstvermarktung.

 

 

Beratung

Eine Erstberatung erfolgt über den Tonkünstlerverband Bayern. Fachkündige Unterstützung und Beratung erfolgt zusätzlich über:

  • Das Bayerische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft, Nürnberg

http://bayernkreativ.de/

  • Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft, München

https://www.muenchen.de/rathaus/wirtschaft/branchen/kreativwirtschaft/beratung.html

  • Popularmusikbeauftragter des Bezirks Oberbayern

http://www.pobb.de/

  • Popularmusikbeauftragter des Bezirks Unterfranken

https://www.mainpop.de/index.html

 

Verträge

Auch im Musik-Business gilt: Verträge aufmerksam durchlesen und prüfen!

Im Musikbusiness sehen sich MusikerInnen mit zahlreichen unterschiedlichen Vertragsarten konfrontiert, mit denen sie sich auseinandersetzen müssen: vom Bandübernahmevertrag über den Managementvertrag bis zu Live-Verträgen. Da kann man ohne juristische Vorkenntnisse schnell den Überblick verlieren. In diesem Falle raten wir zu einer Beratung bei einem auf Musikrecht spezialisierten Rechtsanwalt (siehe unter dem Tool Service-Erstrechtsberatung).

 

Versicherungs- und Steuerfragen

Der Versicherungsschutz im Tonkünstlerverband Bayern gilt auch für die berufliche Tätigkeit von nicht lehrenden Mitgliedern (Künstlern). Versichert ist die persönliche gesetzliche Haftpflicht der Mitglieder des Verbandes während der Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit. Mitversichert gelten Konzerte – auch Schülerkonzerte – mit bis zu 200 Besuchern durch die Mitglieder des Tonkünstlerverbandes Bayern.

Bei Steuerfragen bietet der Tonkünstlerverband Bayern eine Erst-Steuerberatung an.

 

GEMA-GESAMTVERTRAGSPARTNER

Zwischen der GEMA und dem Deutschen Tonkünstlerverband e.V. besteht ein Gesamtvertrag. Im Rahmen dieses Gesamtvertrages erhalten die Mitglieder des Tonkünstlerverbandes Bayern einen sogenannten Gesamtvertragsnachlass. Mitglieder erhalten bei rechtzeitiger Anmeldung ihrer Musiknutzungen einen Nachlass von bis zu 20 % auf die Normalvergütungssätze bei Angabe der Mitgliedschaft im Deutschen Tonkünstlerverband. Das Konzert muss vor Durchführung mit der geplanten Programmfolge bei der GEMA gemeldet werden.

 

GEMA-Tonträgerlizenzierung

Audioträger, Hörbücher, Musikvideos und Sonderproduktionen können einfach online über die GEMA-Website angemeldet, lizenziert und verwaltet werden.

https://www.gema.de/musiknutzer/musik-lizenzieren/

Mitglieder bei solchen Gesamtvertragspartnern erhalten bei rechtzeitiger Anmeldung ihrer Musiknutzungen einen Nachlass von bis zu 20 % auf die Normalvergütungssätze.https://www.gema.de/musiknutzer/musik-lizenzieren/https://www.gema.de/musiknutzer/musik-lizenzieren/

 

Kultur- und Projektfinanzierung

Bayerischer Musikfonds:

Zweck der Stiftung ist die Förderung besonderer Anliegen des bayerischen Musiklebens außerhalb der bestehenden staatlichen Förderprogramme. Im Rahmen dieser grundsätzlichen Zielsetzung sind besondere Schwerpunkte:

  • die Förderung junger, besonders begabter Interpreten,
  • die Förderung zeitgenössischer Musik u. a. durch Erteilung von Kompositionsaufträgen, Gewährung von Druckkostenzuschüssen und Zuschüssen für Konzerte mit Werken von Komponisten des 20. Jahrhunderts,
  • die Förderung des internationalen Austauschs von Musikern und Musikensembles,
  • die Schaffung eines Instrumentenpools und die Förderung der Anschaffung von Instrumenten für junge, besonders begabte und bedürftige Künstlerinnen und Künstler.

Alle Informationen unter:

https://www.km.bayern.de/kunst-und-kultur/foerderung/musikfoerderung/musikfonds.html

Bayerischer Kulturfonds:

Im Rahmen einer Förderung des Bayerischen Kulturfonds wird z.B. der Ausbau und Bau von Veranstaltungs- und Proberäumen gefördert sowie Projekte und Veranstaltungen im Bereich der zeitgenössischen Musik sowie Maßnahmen zur musikalischen Begabtenförderung.

Das konkrete Antragsverfahren ist eingestellt unter:

https://www.km.bayern.de/ministerium/kulturfonds/kunst-und-kultur.html

Programm für Begabtenförderung:

Einen besonderen Schwerpunkt bayerischer Musikförderung bildet die Förderung des musikalischen Nachwuchses. Aus dem Programm für individuelle Begabtenförderung erhalten musikalisch begabte und bedürftige junge Musiker vor Beginn einer musikalischen Berufsausbildung Unterrichtsstipendien, Zuschüsse zu den Fahrtkosten zum Besuch des Musikunterrichts und Beihilfen zur Instrumentenbeschaffung. 

Alle Informationen unter:

http://www.bayerischer-musikrat.de/projekte/begabtenfoerderung/aktuelles

Ausschreibung Deutscher Musikwettbewerb :

Die Preisträgerinnen und Preisträger sowie Stipendiatinnen und Stipendiaten des Deutschen Musikwettbewerbes werden u.a. für Kammerkonzerte vermittelt (BAKJK), spielen bei renommierten Festivals und werden bei Solokonzerten mit Orchester gefördert. Die Preisträger produzieren eine CD beim Label GENUIN.

Die Ausschreibung steht hier zum Download bereit, ist ab Anfang Juli in den Musikhochschulen erhältlich und kann per eMail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 0228/ 2091-160 angefordert werden.

Goethe-Institut

Für BerufsmusikerInnen und Musiker aller Genres mit Lebens- und Arbeitsmittelpunkt in Deutschland bestehen vielfältige Möglichkeiten, mit dem Goethe-Institut zusammenzuarbeiten.

Alle Informationen unter: https://www.goethe.de/de/uun/auf/mus.html

 

Künstlersozialkasse

Die Künstlersozialkasse (KSK) ist ein Geschäftsbereich der Unfallversicherung Bahn und Bund. Sie sorgt mit der Durchführung des Künstlersozialversicherungsgesetzes (KSVG) dafür, dass selbständige Künstler und Publizisten einen ähnlichen Schutz in der gesetzlichen Sozialversicherung genießen wie Arbeitnehmer. Sie ist selbst kein Leistungsträger, sondern sie koordiniert die Beitragsabführung für ihre Mitglieder zu einer Krankenversicherung freier Wahl und zur gesetzlichen Renten- und Pflegeversicherung. Selbständigen Künstlern und Publizisten steht der gesamte gesetzliche Leistungskatalog zu. Sie müssen dafür aber nur die Hälfte der jeweils fälligen Beiträge aus eigener Tasche zahlen, die KSK stockt die Beträge auf aus einem Zuschuss des Bundes (20 %) und aus Sozialabgaben von Unternehmen (30 %), die Kunst und Publizistik verwerten. Welchen Monatsbeitrag ein Künstler/Publizist im Einzelnen an die KSK zahlt, hängt von der Höhe seines Arbeitseinkommens ab. Wenn dieses nicht über der Geringfügigkeitsgrenze von 3.900,00 Euro jährlich liegt, kann die KSK im Regelfall nicht genutzt werden (Ausnahme: Berufsanfänger).

Die KSK prüft, ob ein Antragsteller als selbständiger Künstler (in den Bereichen Musik, darstellende Kunst oder bildende Kunst einschließlich Design) oder als Publizist die Voraussetzungen für die Versicherungspflicht nach dem KSVG erfüllt. Sie berechnet für ihre Mitglieder die Beitragsanteile, zieht sie ein und leitet dann die vollen Beiträge an die Leistungsträger der Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung weiter.

Der Staat fördert mit der Künstlersozialversicherung die Künstler und Publizisten, die erwerbsmäßig selbständig arbeiten, weil diese Berufsgruppe sozial meist deutlich schlechter abgesichert ist als andere Selbständige. Das ist nicht nur eine sozialpolitische, sondern auch eine kulturpolitische Errungenschaft. Denn mit dieser Einrichtung wird die schöpferische Aufgabe von Künstlern und Publizisten als wichtig für die Gesellschaft anerkannt.

(Quelle: Auszug Website Künstlersozialkasse)

Die Voraussetzungen zur Aufnahme und die Leistungen erfahren Sie direkt über die Künstlersozialkasse:

http://www.kuenstlersozialkasse.de/die-ksk/die-kuenstlersozialkasse.html

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