Studio für Neue Musik
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Studio für Neue Musik München
Leitung: Edmund Wächter c/o Tonkünstlerverband München e.V. Sandstr. 31, 80335 München
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Die Konzertreihen
Zu den Hauptanliegen des Verbandes gehört von Beginn an die Präsentation aktuellen Musikschaffens. Das "Studio für Neue Musik" – die älteste Kammermusikreihe für neue Musik in München – wurde 1946 von Wolfgang Jacobi (1894-1972) und Hans Mersmann (1891-1971) als Podium für zeitgenössisches Musikschaffen des wiedergegründeten „Verbandes Münchener Tonkünstler e.V.“ gegründet. Es geht zurück auf eine Initiative des Komponisten Fritz Büchtger (1903-1978), der bereits 1927 eine "Vereinigung für zeitgenössische Musik" ins Leben rief, die zwischen 1929 und 1931 "Neue Musik-Wochen in München" veranstaltete. Büchtger übernahm dann auch ab 1948 für 20 Jahre die Leitung des „Studios für Neue Musik“. Bis heute setzt das „Studio für Neue Musik“ mit Ur- und Erstaufführungen Akzente in der Münchner Musikszene.
Im Lauf der Jahre kamen zwei weitere Konzertreihen des Verbandes Münchener Tonkünstler e.V. hinzu: „Komponisten in Bayern“ und "musica da camera“. Zusammen mit dem „Studio für Neue Musik“ firmieren sie als MUSIKFORUM MÜNCHEN. Als roter Faden zieht sich die Präsentation zeitgenössischen Musikschaffens in München und Bayern mit unterschiedlichen Akzenten durch das MUSIKFORUM MÜNCHEN: Im „Studio für Neue Musik“ erklingt regionales Musikschaffen in Bezug zur internationalen Szene. „Komponisten in Bayern" stellt KomponistInnen der Gegenwart und Vergangenheit vor, deren Wirken in Bezug zu Bayern steht und „musica da camera“ integriert Neue Musik in Programme, die thematisch das übliche Konzertleben ergänzen und ein selten gespieltes Repertoire einbeziehen.
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Studio für Neue MusikWürzburg
Leitung: Prof. Dr. Christoph Wünsch c/o Hochschule für Musik Würzburg Hofstallstraße 6 - 8 97070 Würzburg
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Das Studio für Neue Musik in Würzburg wurde Ende der sechziger Jahre von Lotte Kliebert, der damaligen Vorsitzenden des Tonkünstlerverbandes Würzburg gegründet. Bis 1988 leitete es der Komponist und Präsident der Musikhochschule Prof. Bertold Hummel, bis 2000 Prof. Dr. Klaus Hinrich Stahmer, bis 2002 Ulrich Schultheiß und Prof. Dr. Christoph Wünsch. Seit 2003 leitet Christoph Wünsch das Studio allein.
Die etwa 6 Konzerte pro Saison stellen Interpreten und Komponisten der Region vor, widmen sich Jubiläen bedeutender Komponisten der Moderne und verknüpfen Neue Musik mit anderen Kunstrichtungen, neuen Medien und anderen Kulturen. Die meisten Konzerte finden als gemeinsame Veranstaltung mit der Hochschule für Musik Würzburg in deren Räumlichkeiten statt und gehören hier zum festen Bestandteil der Konzertsaison. Darüber hinaus kooperiert das Studio mit anderen Institutionen, um auch Konzerte oder Performances außerhalb der regulären Konzertsäle anzubieten, so zum Beispiel im Siebold Museum für japanische Kunst oder im Kulturspeicher Würzburg.
Herzliche Einladung zu den Konzerten in der Saison 2011:
- 28. Februar 2011: Werke von Claude Vivier, Salvatore Sciarrino, Giovanni Battistelli, Maria de Alvear, paq und John Cage
Ausführende: percussion art quartett
- 14. März 2011: Potraitkonzert Stefan Hippe, Musik für Gesang und Klavier und Ensemble
Ausführende: Holger Berndesen - Klavier, N. N.
- 29. März 2011: Von fremden Ländern und Menschen
Robert Schumann: "Von fremden Ländern und Menschen" aus den Kinderszenen op.15
- Winter Semester 2011: Werke für Trompete, Perkussion und Klavier von Berthold Hummel, Christoph Wünsch, vorauss. Toscanasaal
Ausführende: Richard Steuart, Bernd Kremling, Rudi Ramming
- 07. November 2011: Europäische Minimalisten in Zusammenarbeit mit flammabis e.V.
Ausführende: C. Levine, M. Klimasara und 3 weitere.
Eintritt jeweils 10,- / 5,- soweit nicht anders angegeben.
Änderungen vorbehalten. Bitte informieren Sie sich über den aktuellen Stand der Programmplanung jeweils unter www.studio-fuer-neue-musik.de Ltg. Prof. Dr. Christoph Wünsch
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