DONIZETTI – REQUIEM – MAYR – ATALIA – BENAGLIA-SYMPH. POSTKARTEN

DONIZETTI – REQUIEM – MAYR – ATALIA – BENAGLIA-SYMPH. POSTKARTEN
Pfarramt St. Maximilian - München

DONIZETTI – REQUIEM – MAYR – ATALIA – BENAGLIA-SYMPH. POSTKARTEN

31.10.2026
In 80333

Zu Allerheiligen und Allerseelen sind Erinnerung, Abschied und die Verbundenheit mit Verstorbenen besonders gegenwärtig. Gaetano Donizettis Requiem gibt Trauer, Barmherzigkeit und der Hoffnung auf Auferstehung und ein ewiges Leben eine große Stimme. „Dieses Werkzwischen Trauer und Trost, dramatischer Kraft und stiller Innigkeit erhält gerade in dieser Zeit eine besondere Aktualität“, betont der musikalische Leiter des MaxChors Gerald Häußler. Ergänzt wird das Requiem durch selten aufgeführte Ausschnitte aus Johann Simon Mayrs geistlichem Drama „Atalia“.

Die Aufführungen in München und Ingolstadt stehen gleichzeitig für eine besondere musikalische Freundschaft: Nach einem gemeinsamen Konzert mit dem Coro Città di Piazzola sul Brenta im Juni in Italien reisen die italienischen Sängerinnen und Sänger nun nach Bayern. Eine besonders wertvolle Begegnung, die Menschen, Städte und zwei musikalische Traditionen miteinander verbindet.„Musik schafft dabei eine Verbundenheit, die weit über das gemeinsame Singen hinausgeht“, so Gerald Häußler.

Eine besondere Verbindung besteht auch historisch zwischen den Komponisten, zählte Johann Simon Mayr zu den wichtigsten Lehrern Donizettis. Der in Ingolstadt geborene Mayr wirkte in Italien und förderte in Bergamo den jungen Donizetti. „Atalia“ (1822 in Neapel uraufgeführt) wurde 2003 in Ingolstadt zum ersten Mal konzertant präsentiert. Donizetti komponierte sein Requiem 1835 nach dem überraschenden Tod seines nur 33 Jahre alten Komponisten kollegen Vincenzo Bellini. Es wurde allerdings erst 1870 in Bergamo uraufgeführt.

Bei beiden Konzerten steht eine hochkarätige Besetzung auf der Bühne: Der MaxChor München, der Coro Città di Piazzola sul Brenta, die Kammerphilharmonie Ingolstadt und internationale Sängerinnen und Sänger, darunter Solistinnen und Solisten der Bayerischen Staatsoper und des Bayerischen Rundfunkchors. Die musikalische Gesamtleitung liegt bei Gerald Häußler.

Die deutsch-italienische Begegnung erhält 2026 noch eine weitere Bedeutung: Das gemeinsame Musizieren steht im Zeichen des 75-jährigen Jubiläums der diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Italien. Der italienische Generalkonsul hat aus diesem Anlass die Schirmherrschaft übernommen.

Das Projekt wird von der Internationalen Simon-Mayr-Gesellschaft, vom Bezirk Oberbayern und von der Stiftung „Baronin de Bassus“ unterstützt.

Veranstaltungszeit

Eintägige Veranstaltung
Am 31.10.2026
von 19:00
bis 21:30 Uhr

Veranstaltungsort

HERKULESSAAL DER RESIDENZ
Alfons-Goppel-Str. 11
80333
MÜNCHEN

Ansprechpartner*in

Lucio Benaglia
089 2024070

Weitere Informationen

Allgemeine Veranstaltung
Eingereicht am 05.10.2026

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