Tag der EMP: EMP QUERBEET – Elementare Musikpädagogik im Dialog mit der Gesellschaft

Tag der EMP: EMP QUERBEET – Elementare Musikpädagogik im Dialog mit der Gesellschaft
Code-Nr. 26-4222

Tag der EMP: EMP QUERBEET – Elementare Musikpädagogik im Dialog mit der Gesellschaft

 
EMP QUERBEET
Elementare Musikpädagogik im Dialog mit der Gesellschaft

Zeitplan:
Ab 9.30 Uhr:                     Anmeldung im Foyer
10.00 Uhr bis 10.25 Uhr:  Begrüßung und musikalischer Einstieg: Prof. Michael Forster
10.25 Uhr bis 11.00 Uhr:  Impulsvortrag: Prof. Dr. Katharina Deserno
11.00 Uhr bis 11.15 Uhr:  Pause für Ortswechsel
11.15 Uhr bis 12.30 Uhr:  Workshoprunde I
12.30 Uhr bis 13.45 Uhr:  Mittagspause
13.45 Uhr bis 15.00 Uhr:  Workshoprunde II
15.00 Uhr bis 15.15 Uhr: Pause für Ortswechsel
15.15 Uhr bis 16.30 Uhr:  Workshoprunde III
16.30 Uhr bis 17.00 Uhr:  Dankesworte und musikalischer Abschluss

Kursinhalte

Folgende Workshops werden angeboten: 

Prof. Dr. Katharina Deserno
Impulsvortrag: Anerkennung und Differenzerfahrung in künstlerisch-pädagogischen Handlungsfeldern

Workshop A
Luna Burkert: RockPop <3 EMP - rockige Songs, ikonische Bands …
Wie lassen sich legendäre Riffs, markante Beats und eingängige Hooks so aufbereiten, dass sie mit Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen elementar erfahrbar werden? Der Workshop lädt dazu ein, kreative Vermittlungswege zu entdecken und neue Impulse für die eigene musikpädagogische Praxis mitzunehmen. Let there be Rock!

Workshop B
Jan Hembacher:
Expression. Movement. Play.
Spielerisches Lernen, bewegend(es) Musizieren und ausdrucksstarkes Gestalten
Im Workshop erleben die Teilnehmenden anhand verschiedener Unterrichts-Spots, wie Elementare Musikpraxis im Klassenverband der Grundschule lebendig und strukturiert gelingen kann.

Durch Bewegung, Stimme und Körperperkussion entstehen unmittelbar umsetzbare Modelle für den Musikunterricht. Im Mittelpunkt stehen kreative Prozesse, Ausdrucksfähigkeit und gemeinschaftliches Lernen.

Workshop C
Robert Mühlenkamp: Is there money in the EMP-Business?
 Selbstständigkeit im Musikunterricht – Erfahrungen, Werkzeuge, Realität und Praxis
Der Workshop gibt praxisnahe Einblicke in Möglichkeiten, Herausforderungen und Denkweisen selbstständiger musikpädagogischer Arbeit. Grundlage sind langjährige freiberufliche Erfahrungen mit eigenem Unterrichtsstudio sowie erfolgreichen Kooperationen im Bereich der Elementaren Musikpraxis.

Im Mittelpunkt stehen Fragen der beruflichen Praxis: Wie entsteht ein tragfähiges Unterrichtsangebot? Welche organisatorischen und wirtschaftlichen Faktoren spielen eine Rolle? Welche Irrtümer begegnen häufig? Welche Denkweisen helfen langfristig weiter?

Workshop D
Irene Hoffmann: Klangszenen: Worten lauschen, Klänge finden
Ausgehend von der Weiterentwicklung des elementarpädagogischen Begriffs der Klanggeschichte hin zur Klangszene widmet sich dieser Workshop der kreativen Verknüpfung von Klang und außermusikalischen Inhalten. Im Fokus stehen Gestaltungsformen, die den offenen Prozess in der Gruppe als zentralen Bestandteil kompositorischer Arbeit begreifen und vielfältige Wege zur Entwicklung eigener Klangszenen ermöglichen.

Workshop E
Ines Holland-Moritz:
Wenn der Körper singt und die Stimme tanzt
Wenn die eigene Stimme den Körper in Schwingung und Bewegung versetzt, dann wird Musik sichtbar. In diesem Workshop sollen schwungvolle Melodien zum Bewegen anregen und leichte Tanzformen die Stimme zum Klingen bringen. Dabei kann beobachtet werden, wie der Körper die eigene Stimme wahrnimmt und die Stimme auf Bewegung reagiert.
Die Kraft der Musik soll im Körper spürbar und die Energie des Tanzes in der Stimme hörbar werden. Die Verbindung von Musik und Tanz kann auf eine ganz besondere Art erlebbar gemacht werden.

Zielgruppe

Musikpädagog*innen, die mit Kindern und Erwachsenen elementar musizieren bzw. Pädagog*innen, die in Kitas, Grundschulen, Musikinstituten, Musikschulen oder freiberuflich mit Kindern arbeiten sowie Studierende der EMP und der Grundschul- und Förderschul-Pädagogik.

Veranstalter

Eine Veranstaltung des Tonkünstlerverbands Bayern e.V. in Kooperation mit der Hochschule für Musik Würzburg

Zusatzinfos

Bitte wählen Sie aus, welche drei Workshops Sie vorrangig besuchen möchten. Tragen Sie dafür alle Workshops nach der Reihenfolge Ihres Interesses ein. Bei 1 den Erstwunsch, 2 den Zweitwunsch usw. Sollte der Workshop Ihrer Wahl bereits ausgebucht sein, tragen wir Sie in den jeweils nächsten Kurs auf Ihrer Liste ein. Darüber erhalten Sie vorab eine Bestätigung.

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Mit Ines Holland-Moritz

Ines Holland-Moritz ist Dozentin für Elementare Musikpädagogik an der Hochschule für Musik Nürnberg und als freiberufliche Dozentin in der Fortbildungsarbeit tätig. Sie ist Teil des Podcast-Teams „Kleine Töne, große Wirkung“ und seit 2025 hat sie die künstlerische Leitung einer Familienmusikwoche des AMJ. Sie hat viele Jahre für die städt. Musikschule Nürnberg in Schulen und Kindergärten unterrichtet und ist Mutter von drei Kindern. Ines Holland-Moritz studierte Elementare Musik-und Tanzpädagogik in Salzburg und Nürnberg.

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Mit Irene Hoffmann

Irene Hoffmann studierte Elementare Musikpädagogik in Bremen, Nürnberg und Salzburg. Sie unterrichtet Elementare Musikpraxis an Kindertagesstätten und Fachakademien für Sozialpädagogik. 2024 veröffentlichte sie im Fidula Verlag ihr erstes Buch mit eigenen Stundenentwürfen aus der Unterrichtspraxis. Als TaKeTiNa-Teacher gibt sie Rhythmus-Workshops zur Selbsterfahrung und arbeitet seit 2025 als Kreativtherapeutin am Uni-Klinikum Erlangen.

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Mit Jan Hembacher

Jan Hembacher ist Elementarer Musikpädagoge und E-Gitarrist. Er arbeitet an der Musikschule Fürth und ist im Lehrauftrag an der Universität Bamberg tätig. In der Unterrichtspraxis (Elementare Musikpraxis in der Musikschule bzw. Grundschule, instrumentaler Gruppenunterricht, inklusive Ensemblearbeit) stehen, neben der EMP, besonders die inklusive Musikpädagogik und das audiationsbasierte Lernen in seinem Fokus.

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Mit Luna Burkert

Luna Burkert ist Flötistin und Elementare Musikpädagogin mit einem besonderen Schwerpunkt auf interaktiven, partizipativen und genreübergreifenden Musikformaten. Ihre künstlerisch-pädagogische Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Performance, Elementarer Musikpraxis und -vermittlung und sozialer Teilhabe. Aktuell unterrichtet sie an der Musikschule Fürth.

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Mit Prof. Dr. Katharina Deserno

Katharina Deserno wurde im Rahmen eines „Leuchtturm-Verfahrens“ zum Wintersemester 2023/24 an die HfM Würzburg berufen.

Noch während ihres Studiums begann sie als Assistentin von Prof. Maria Kliegel an der HfMT Kön zu unterrichten. 2008 begann sie als eine der jüngsten Lehrenden an der Hochschule für Musik und Tanz Köln eine eigene Violoncelloklasse zu unterrichten, mittlerweile sind viele ihrer Studierenden und ehemaligen Studierenden Preisträger internationaler und nationaler Wettbewerbe. 2012 bis 2014 übernahm sie außerdem Lehraufträge für die Fächer Musikwissenschaft und Musikpädagogik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Von 2015- 2023 war sie Professorin für Instrumentalpädagogik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt. 2022 übernahm sie zusätzlich eine Vertretungsprofessur für Violoncello an der Hochschule für Musik Mainz. Sie wird regelmäßig eingeladen Workshops und Masterclasses zu geben und in Jurys mitzuwirken.

Katharina Deserno erhielt ihre künstlerische Ausbildung als Cellistin bei Gerhard Mantel, Philippe Muller und Maria Kliegel in Frankfurt, Paris und Köln und schloss diese 2007 mit künstlerischem Diplom, 2009 mit Konzertexamen sowie Diplom in Musikpädagogik mit Auszeichnung ab. Zusätzliche Studien der Musikwissenschaft, Erziehungswissenschaften und Romanistik.

Promotion interdisziplinär in Musikwissenschaften und Musikpädagogik über „Cellistinnen. Transformationen von Weiblichkeitsbildern in der Instrumentalkunst“ (Böhlau 2017). Das Dissertationsprojekt wurde von der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., der Mariann-Steegmann-Foundation und der Boehringer-Ingelheim-Stiftung für Geisteswissenschaften gefördert und mit „summa cum laude“ bewertet.

Weitere Publikationen und Forschungsarbeit mit Schwerpunkt Gender Studies zu Interpretinnen und Komponistinnen sowie zum Thema „Anerkennung und Differenz in der Instrumentalpädagogik“ (vgl. Deserno 2015 und 2018); zahlreiche Publikationen in Fachzeitschriften und Sammelbänden sowie Herausgebertätigkeit von Noten (Bärenreiter, Schott). Vorträge im In- und Ausland. Ihr Cello-Notenheft erschien bei Schott und war lange Zeit ein Noten-Topseller, ein weiteres Celloheft bei Schott wurde 2021 auf Chinesisch übersetzt.

An der HfM Würzburg ist sie Fachgruppensprecherin der Fachgruppe Instrumental- und Vokalpädagogik/Elementare Musikpädagogik. Außerdem hat sie die künstlerische Leitung von Yehudi Menuhin Live Music Now Würzburg/Franken übernommen und engagiert sich bei Rhapsody in School.

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Mit Robert Mühlenkamp

Robert Mühlenkamp ist seit 2008 freiberuflich als Gitarrenlehrer und seit 2021 als Elementarer Musikpädagoge tätig. Sein eigenes Musikinstitut führt er in einer klar strukturierten und wirtschaftlich nachhaltig angelegten Selbstständigkeit. Er unterrichtet knapp 100 Schülerinnen und Schüler im Einzel- und Gruppenunterricht. Neben Instrumentalunterricht ist die Elementare Musikpraxis im Kindergarten ein zentraler Bestandteil seiner Arbeit.

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Kursgebühren

Mitglieder TKVB 85,00 €
Studierende/Schüler*innen 50,00 €
Studierende der Hochschule Würzburg frei
Nichtmitglieder 95,00 €

Informationen

Code-Nr.:
26-4222
Max. Teilnehmer:
75
Beginn:
Sa., 21.11.26 um 10:00 Uhr
Ende:
Sa., 21.11.26 um 17:00 Uhr
Anmeldeschluss:
Do., 12.11.26
Qualitätszertifikat:
6

Veranstaltungsort

Hochschule für Musik Würzburg, Gebäude am Residenzplatz
Eingang Balthasar-Neumann-Promenade
97070
Würzburg
Deutschland

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